Weckmänner selber backen

Hallo Ihr,

da heute Martinstag ist, habe ich mir gedacht ich poste heute mal ein passendes Rezept dazu. Bei uns in Nordrhein-Westfalen nennt man sie Weckmänner aber vielleicht kennt ihr sie eher unter Namen wie Stutenkerl, Martinsweckle, Krampus, Grättimaa, Grittibänz, Dambedei oder Klausenmann. In machen Gegenden werden sie übrigens auch nicht am Martinstag, sondern am Nikolaustag gegessen. Traditionell werden sie aus Hefeteig gebacken, doch ich bevorzuge lieber einen Quark-Öl-Teig. Ich persönliche finde, dass dies einfach das beste Rezept überhaupt ist und deswegen wollte ich es euch auch auf keinen fall vorenthalten.

Zutaten für die Weckmänner:

  • 250g Quark (Magerstufe)
  • 150ml Milch
  • 100g neutrales Öl ( z.B. Sonnenblumenöl)
  • 90g Zucker
  • 2 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Priese Salz
  • Etwas  Zitronenschale ( je nach Geschmack)
  • 475g Mehl
  • 1 1/2 Pck. Backpulver
  • Rosinen zum verzieren
  • Milch zum bestreichen

Außerdem noch:

  • evtl. Lebkuchenmann Ausstechform (13cm oder 19,5cm)
  • evtl. Tonpfeifen

Als erstes werden Quark, Milch, Vanillinzucker, Salz und die Zitronenschale mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrührt. In eine anderen Schlüssel Mehl und Backpulver mischen, zu dem Teig dazugeben und untermischen. Zum Schluss den Teig mit den Händen verkneten. Dabei sollte der Teig am Ende nicht kleben.

        

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Als nächstes den Teig in kleinere teile teilen, platt drücken oder mit einer Teigrolle platt rollen und die Weckmänner mit Hilfe der Ausstechform ausstechen. Insgesamt ergeben es 11  kleine Weckmänner. Natürlich könnt ihr sie auch selbst formen. Nur leider bin ich für sowas nicht besonders talentiert. Deswegen werdet ihr hier auf meinem Blog auch nie Motivtorten finden. 😉 Jetzt nur noch die Rosinen als Augen oder auch als Knöpfe drauf legen und wer mag auch noch eine Tonpfeife.

         

Anschließend die fertigen Weckmänner auf das Backblech legen. Zu guter Letzt dann noch gut mit Milch einpinseln und sie auf der mittleren Schiene ca. 10-15 Minuten goldbraun Backen. Abkühlen lassen und anschließend genießen. Natürlich kann man die Weckmänner  jetzt auch noch, mit einer Schicht Schokolade oder Zuckerguss mit Mandeln überziehen.

                                                               

Liebe Grüße und viel spaß beim backen.

Eure Anna 🙂

Meine ersten Aloe Vera Ableger

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen habe ich von meinem Vater zwei Aloe Vera Ableger bekommen. Das hat mich total gefreut, da ich noch nie eine Aloe Vera Pflanze hatte. Jetzt hoffe ich natürlich, dass sie mir nicht kaputt gehen und ich in ein paar Monaten selber zwei Mutterpflanzen habe, die auch Ableger (zum weiter verschenken) bekommen. Zusätzlich hoffe ich auch, irgendwann das Aloe Vera Gel „ernten“ zu können. Denn bekanntlich hilft es ja besonders gut bei Entzündungen und Verbrennungen (auch bei Sonnenbrand) und es wird viel in der Kosmetik angewendet. Ich bin jedenfalls selbst total gespannt und werde euch selbst verständlich regenmäßig auf den neuen Stand bringen.

LG Anna 🙂

Mein Socken stricken Start

Hallo ihr Lieben,

tja was soll ich euch sagen? Ich habe wieder mit dem Socken stricken angefangen. Eigentlich wollte ich damit noch etwas warten aber, wie das so ist, gab es in letzter zeit überall Sockenwolle zu kaufen. Da konnte ich einfach nicht mehr widerstehen und mein erstes paar Socken ist jetzt auch schon fertig. (Allerdings habe ich die noch mit der Wolle gestrickt, die ich mir Anfang des Jahres gekauft hatte.) Ich hatte ja schon irgendwie sorgen, dass ich nach meiner Sommerpause vergessen hatte, wie man strickt. Zum Glück war das nicht der Fall. Im Gegenteil, ich habe sogar noch weniger Fehler als vorher gemacht. Übung macht halt den Meister. 😉 Ich freue mich jetzt jedenfalls darauf, noch viele weiter Socken zu stricken.

Dieses mal habe ich ein Bund von 5cm gestrickt. Das Bundmuster ist zwei Maschen rechts und zwei Maschen links. Den Schaft habe ich danach einfach glatt rechts gestrickt. Die Ferse ist eine Bumerangferse /Jojo Ferse oder wie man sie auch nennt eine Ferse mit verkürzten Reihen. Danach habe ich den Fußteil wieder 20cm glatt rechts gestrickt. Zum Schluss noch die Bandspitze und fertig.

 

LG Anna 🙂

Herbstanfang

Hallo Ihr Lieben,

heute wollte ich euch einfach mal einen schönen Herbstanfang wünschen. 🙂

Habt ihr denn auch schon fleißig Kastanien gesammelt? Ich habe jetzt leider gehört, dass viele Kastanienbäume gefällt werden sollen, da sie sehr anfällig für ein Bakterium Namens Pseudomonas sind. Das Bakterium befällt die Rinde wodurch sich ein rostbrauner bis schwarzer Ausfluss bildet. Die Rinde stirbt ab und dadurch siedeln sich sehr schnell Pilze an. Der Baum stirbt oft innerhalb weniger Wochen ab. Total schade oder? Denn gerade den Kindern macht das Sammeln der Kastanien total viel Spaß. Vielleicht sollte wir dann gerade jetzt, die Zeit dafür noch mal nutzen. 😉

LG Anna

 

Meine Erdbeeren und Gurken Ernte

Hallo ihr Lieben,

ich wollte euch heute mal meine Ernte aus diesem Jahr zeigen. Wie im Blogbeitrag Selbstversorgung auf dem Balkon beschrieben, habe ich dieses Jahr Erdbeeren und Gurken gepflanzt. Insgesamt habe ich zehn Erdbeeren Ende Mai geerntet. Anfang Juli konnte ich dann die erste Mini-Schlangen Gurken ernten, Mitte Juli dann die zweite und Nummer drei, vor ein paar Tagen. Ihr seht, man sollte auf jeden fall etwas Geduld haben und nicht gleich die Hoffnung aufgeben, wenn mal ein Monat nichts wächst. Leider weiß ich aber nicht, woran es liegt, dass meine Ernte immer so spärlich ausfällt. Der Standort ist bei mir sonnig und ich gieße genug. Na gut ich verwende keine Gemüseerde und ich dünge auch nicht. Aber ist das wirklich Notwendig? Naja vielleicht ändere ich das einfach mal und dann klappt es im nächsten Jahr besser. Jetzt kommt ja eh erst mal sowieso der Herbst, da werde ich nichts mehr anpflanzen.

      

               

LG Anna 🙂

P.S. Dafür schmecken die Erdbeeren und die Gurken aber echt super.

Wunderbaum (Rizinus) Update

Hallo Ihr lieben,

nach einer kleinen Sommerpause, melde ich mich endlich zurück. Ich bin zwar nicht in Urlaub gefahren aber bei einer Temperatur von 30-33 Grad in der Wohnung, kann einfach nichts produktives entstehen. Heute wollte ich euch ein Update zu meinem Wunderbaum bzw. zu dem Rizinus geben. In meinem Blogbeitrag Wunderbaum (Rizinus) Aufzucht habe ich euch ja gezeigt, wie das mit dem einpflanzen der Samen funktioniert. Jetzt möchte ich euch  jedoch zeigen, wie der Wunderbaum wächst, wie die Blüte aussieht und die Ernte der Samen. Ich warne euch aber schon mal vor, ich zeige euch sehr viele Fotos. 😉

       

Bis Mitte April stand der Wunderbaum noch in meiner Wohnung. Danach habe ich ihn raus, auf meinen Balkon, gestellt. Man sollte auf jeden fall schauen, dass es kein Frost mehr gibt und auch allgemein nicht mehr zu kalt ist.

              

Die Blätter haben sich rötlich verfärbt und der Rizinus hat geblüht. Danach bilden sich die sogenannten Kapselfrüchte, in denen sich die Samen befinden. Insgesamt waren es bei mir  dieses Jahr vier Stück. So viele hatte ich ehrlich gesagt noch nie.

Schön anzusehen ist der Wunderbaum ja aber wie gesagt er ist und bleibt hochgradig giftig. Auch die schönen Blätter können bei Berührung Allergien auslösen. Also möglichst Hautkontakt vermeiden.

                

Was mich dieses Jahr allerdings etwas gewundert hat ist, dass die Samen eigentlich erst im Herbst reif für die Ernten sind. Aber ich vermute, dass das warme Wetter der Pflanze auch zu schaffen macht. Denn bei mir waren sie Mitte Juli und Ende Juli schon soweit. Mein Wunderbaum hat übrigens eine Größe von, sage und schreibe, 46 cm erreicht.

                                                                    

Sobald die Früchte braun geworden sind, kann man sie abpflücken. Beim pflücken und auseinander pulen bitte unbedingt Handschuhe tragen. In jeder Kapselfrucht befinden sich 3 Samen. Ingesamt habe ich also 12 Samen erbeutet. Die Samen halten sich drei Jahre lang und müssen unbedingt außer Reichweite von Kindern und Tiere aufbewahrt werden.

Ob ich mir daraus nächstes Jahr wieder einen Wunderbaum großziehen werde, weiß ich allerdings noch nicht.

LG Anna 🙂

Granatapfel-Joghurt Frühstück

Hallo ihr Lieben,

heute stelle ich euch mal mein aktuelles Frühstück für die Arbeit vor. Ich konnte einfach den Anblick und den Geschmack meines Brotes nicht mehr ertragen. Etwas neues musste her. Also entschied ich mich für Joghurt mit Granatapfel, Honig, Haferkleie und Haferfleckse. Einfach das perfekte Frühstück. Jetzt im Sommer sind natürlich auch Erdbeeren super. Aber kombinieren lässt es sich auch mit Heidelbeeren, Äpfel, Bananen, Johannisbeeren, Himbeeren usw. Joghurt ist einfach so vielseitig kombinierbar. Satt Haferkleie und Haferflecks kann man natürlich auch Haferflocken, Chiasamen oder auch ein Müsli nehmen. Man hat einfach so verdammt viele Möglichkeiten. Ich persönlich mische alles, bis auf die Haferflecks, Abends vorher in ein Marmeladenglas zusammen und lasse es über Nacht im Kühlschrank stehen. Statt dem Glas könnt ihr natürlich auch ein anderes dichtes Gefäß nehmen. Die Haferflecks geben ich jedoch erst kurz vor dem Frühstück hinzu, da sie sonst doppelt so groß und weich werden. Für mich gibt es einfach momentan kein besseres Frühstück für einen langen Arbeitstag. Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust auf etwas neues zum Frühstück bekommen. Probiert es einfach mal aus. 😉

                                                                         

LG Anna

Hallo Sommer 2018

Hallo ihr Lieben,

Es ist Sommer. Naja also zu mindestens ab heute ganz Offiziell. Wollen wir jetzt auch mal hoffen, dass das Wetter sich jetzt auch auf Sommer einstellt. Denn das wechselnde Wetter macht echt keinen Spaß mehr. Besonders für Leute, wie mich, die bei diesem ständigen Wechsel unter Kopfschmerzen leiden. Ich hoffe jedenfalls, dass wir einen sonnigen und warmem Sommer 2018 haben werden. Das Bild mit dem Eis habe ich übrigens gewählt, da ich besonders im Sommer gerne Eis esse. 😉

LG Anna

Mosaik-Tontopf

Hallo ihr lieben,

auf Wunsch meines Vaters, habe ich vor kurzem, wieder einmal einen Tontopf mit Mosaiken beklebt. Vor ein paar Jahren habe ich das, das erste Mal gemacht. Damals als Weihnachtsgeschenke für die ganze Familie. Mittlerweile ist das der dritte beklebte Tontopf für meinen Vater. Wie ich das ganze dieses mal gemacht habe, zeige ich euch in dem heutigen Blogbeitrag.

  

Für einen Tontopf mit Mosaiken benötigt man:

Als erstes solltet ihr euch überlegen, in was für ein Muster ihr die Mosaike kleben wollt. Denn wenn sie einmal Kleben, bekommt ihr sie nicht mehr runter. Außer ihr macht den Tontopf kaputt. Danach habe ich mir eine Mosaik „Hilfslinie“ gemacht. Das heißt ich habe mir eine Reihe Mosaike senkrecht auf den Tontopf geklebt. So habt ihr immer eine kleine Orientierung und könnt euch euer Muster besser merken.

        

Anschließend habe ich mit den oberen Spielmosaike begonnen. Lasst ein wenig Abstand zwischen den Steinen. Ich habe mich dann von oben nach unten durchgearbeitet. Dabei solltet ihr sehr viel Zeit (je nach Topfgröße) und Geduld mitbringen. Denn leider halten die Steine nicht immer so wie man will. Da der Kleber 12-18 Stunden zum aushärten braucht, habe ich das Ganze über Nacht trocknen lassen.

                                                                   

Zum Schluss habe ich mit dem Fugenfüller die Lücken zwischen den Mosaiken gefüllt. Dazu habe ich eine kleine Menge des Fugenfüller in einen Mischbecher umgefüllt und mit einem Rührhölzer noch mal gut durchgemischt. Falls ihr Fugenfüller zum selber anrühren habt, einfach auf das richtige Mischverhältnis zwischen Wasser und Pulver achten. Die Fugenmasse sollte auf keinen fall weder zu flüssig noch zu fest sein. Ihr könnt die Masse dann entweder mit einem Spachtel verteilen oder, so wie ich, mit den Fingern. Das ist ganz euch überlassen. Übrigens keine Sorge, sowohl die Finger als auch die Steine werden wieder sauber. Die Mosaike werden am Ende nämlich entweder mit einem feuchten Schwamm abgewischt oder einfach mit einem trocknen Küchentuch sauber gemacht. Ich persönlich bevorzuge eher letzteres.

         

Bevor man den fertigen Tontopf nun rausstellen kann, würde ich ihn auf jeden fall noch eine Nacht zum aushärten geben. Der Topf hält dann allen Witterungen stand. Sogar eine Temperatur von bis zu -24° Grad. Allerdings empfehle ich euch, ihn im Winter doch besser drinnen unterzubringen.

 Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim nachmachen.

LG Anna 🙂

Erdbeermarmelade selber machen

Hallo ihr Lieben.

Wie jedes Jahr, habe ich auch dieses Jahr Erdbeermarmelade selber gemacht. Ich kaufe dazu keine Erdbeeren im Supermarkt, sondern gehe sie selber auf einem Feld pflücken. Dieses Jahr habe ich 3 Kilo Erdbeeren verarbeitet und wie ich das gemacht habe zeige ich euch hier.

 

Für Marmelade braucht man:

  • 1 kg frische Erdbeeren
  • Gelierzucker (1zu1)
  • Schraubgläser
  • Einen großen Topf
  • Einmachtrichter (nicht unbedingt notwendig aber praktisch)
  • Schneebesen
  • Schöpflöffel
  • Schaumkelle (oder etwas ähnliches)

Als erstes müssen die Erdbeeren gewaschen und das Grüne abgeschnitten werden. Dann genau 1 Kilo in einen großen Topf geben. Jetzt mit einem Pürierstab alles verkleinern. Wer lieber Stückchen in der Marmelade mag, kann die Erdbeeren auch einfach nur in kleine Stückchen schneiden.

                                                               

Anschließend Gelierzucker hinzugeben und alles unter ständigen rühren aufkochen lassen und noch mindestens 4 Minuten sprudelnd weiter kochen lassen. Dabei immer weiter rühren. Falls Schaum entstanden ist diesen mit Hilfe der Schaumkelle abschöpfen.

   

Zum Schluss alles, mit Hilfe des Einmachtrichters, in Marmeladengläser füllen, luftdicht verschließen und umgedreht auf den Deckel hinstellen. Hier solltet ihr besser mit einem Küchentuch oder Topflappen arbeiten, da alles sehr heiß ist. Abkühlen lassen und genießen. 🙂

                        

Neue Marmeladengläser findet ihr, vor allem im Frühling und Sommer, in jedem gut sortieren Supermarkt. Oder ihr sammelt, so wie ich, einfach gebrauchte Gläser und fragt Freunde und Familie ob sie mit sammeln. Bitte die Gläser auf jeden Fall vor Benutzung einmal spülen und kurz vor vorher noch einmal mit kochendem Wasser ausspülen. Ihr könnt übrigens auch Gelierzucker 2zu1 oder 3zu1 nehmen. Da nimmt ihr dann einfach weniger Obst. Ich persönlich bevorzuge aber 1zu1.

Wie ihr seht ist das gar nicht schwer und selbstgemachte Marmelade ist immer ein super Geschenk. 😉 Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim selber machen.

LG Anna