Kartoffeln auf dem Balkon anpflanzen

Hallo ihr Lieben,

endlich kann ich mich auch mal wieder bei euch melden. Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Osterfest. Für dieses Jahr hatte ich mir ja vorgenommen, eigene Kartoffeln auf dem Balkon anzupflanzen. Und tatsächlich habe ich es geschafft. Wie groß meine Ernte sein wird, weiß ich jetzt natürlich noch nicht. Immerhin sieht man aber schon, dass die Pflanze ordentlich gewachsen ist. Zu der Ernte wird es dann auf jeden fall noch ein Beitrag geben. Heute zeige ich euch also erst ein mal, wie man Kartoffeln in einem Topf anpflanzt.

Um Kartoffeln zu pflanzen braucht man:

  • Saatkartoffeln
  • lockere Erde z.B. Anzucht- und Kräutererde
  • Kartoffel-Pflanztopf

Beginnen sollte man Anfang März mit dem vorkeimen der Saatkartoffeln. Dazu legt ihr sie am besten, auf ein Küchenpapier, an einen kühlen und hellen Platz z.B. auf der Fensterbank. Pflanzkartoffeln findet man ab März in jedem gut sortieren Gartencenter. Ich hatte mich für die Sorte Ratte / Bamberger Hörnchen entschieden. Das ist eine kleine, mittelspät, festkochende Sorte. Natürlich gibt es aber auch noch jede Menge andere Sorten. Für welche ihr euch am Ende entscheidet, ist reine Geschmacksache.

  

Anfang April, sobald keine Frost Gefahr mehr besteht, können die gekeimten Kartoffeln dann endlich eingepflanzt werden. Dazu füllt ihr ca.10 cm Erde in den Pflanztopf. Die Kartoffeln werden dann mit den „Augen“ nach oben auf die Erde gelegt. Dabei bitte darauf achten, dass die Kartoffeln genug Abstand zueinander haben (ca.10cm). Ich habe in den einen Topf drei Kartoffeln eingesetzt und in den anderen zwei. Anschließend bedeckt ihr sie mit nur so viel mit Erde, dass sie nicht mehr zu sehen sind. Falls es Nachts doch noch einmal zu Frost kommen sollte, stellt den Topf einfach über Nacht in die Wohnung.

    

Das erste grün war bei mir, nach genau einer Woche schon zu sehen. Sobald die ersten Triebe dann ein paar Zentimeter (5-10cm) herausschauen, muss Erde angehäuft werden. Es sollte dann so viel Erde dazugegeben werden, dass nur noch das oberste grün zu sehen ist. Das macht man dann solange, bis fast der Rand des Topfes erreicht ist. Das erste Anhäufen erfolgte bei mir ca. 15 Tage nach dem einpflanzen. Durch das Anhäufen der Erde kann die Pflanze neue Triebe bilden, wodurch am Ende der Ertrag höher ist. Insgesamt musste ich fünf mal anhäufen und es hat vom einpflanzen 24 Tage gedauert, bis die Pflanze ihre jetzige Größe erreicht hatte.

                                                                            

Übrigens, das Gießen solltet ihr nicht vergessen. Denn die Kartoffelpflanze braucht nicht nur viel Sonne, sondern auch viel Wasser. Es darf aber keine Staunässe entstehen, denn dann faulen die Knollen. Falls ihr nicht den speziellen Kartoffel-Pflanztopf genommen habt, solltet ihr daher immer Löcher in den Boden der Töpfe oder Eimer machen, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann.

Ernten kann ich sie, laut Beschreibung, dann ab Juli. Ich bin gespannt. 🙂 Ihr werdet es auf jeden fall auch erfahren.

LG Anna 🙂

DIY Babydecke zur Geburt

Meine Lieben,

ein Baby wurde in meiner Familie geboren und natürlich wollte ich als Geschenk zur Geburt etwas selber machen. Das Ergebnis ist diese Decke hier. Falls ihr sie nach stricken wollt, findet ihr hier auch eine kurze Beschreibung dazu. 

  

Für die Decke braucht man:

Ich habe zunächst 66 Maschenanschläge gemacht. Dabei jeweils rechts und links abwechselnd gestrickt. Da ich mit einer rechten Masche die Reihe beendet habe, habe ich mit einer linken Masche die nächste Reihe wieder begonnen. Das geht dann bis zum Maschen abketten so weiter. Natürlich könnt ihr auch ein anderes Muster stricken oder auch mehr Maschen nehmen. Ingesamt ist meine Decke ca. 55cm x 80cm groß. Leider haben sich beim stricken auch ein paar kleinere Fehler eingeschlichen. Ich muss aber dazu sagen, dass dies meine erste selbst gestrickte Decke ist. Die frischgebackene Eltern haben sich jedenfall sehr darüber gefreut.   

Also wenn ihr ein Geschenk zur Geburt selber machen wollt, ist eine Decke gerade auch für Anfänger, super geeignet. Die Wolle ist übrigens auch die, die ich für den Schal verwendet habe. Die ist super weich und fühlt sich einfach toll an. 

LG Anna 🙂

Einen einfachen Schal stricken

Hallo meine Lieben,

bei uns schneit es heute wie verrückt. Ich persönlich finde das ja immer total schön wenn alles mit Schnee bedeckt ist. Leider heißt Winterzeit und Schnee aber auch immer, dass es draußen kalt ist. Deswegen habe ich mir noch schnell, bevor der Winter ganz vorbei ist, einen Schal gestrickt. Der geht super schnell und einfach und ist auch super für Strickneulinge geeignet.

Für den Schal braucht ihr:

Für den Schal habe ich 25 Maschenanschläge gemacht. Ich habe ihn dann einfach glatt rechts gestrickt. Ihr könnt aber auch jedes andere beliebige Muster stricken. Insgesamt hat der Schal eine länge von 142cm und ist 25 cm breit. Wenn ihr ihn länger haben wollt, müsst ihr allerdings mehr Wolle kaufen.

LG und viel Spaß beim nachmachen 🙂

Eure Anna

Kerzen aus Wachsresten gießen

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. 🙂 Habt ihr eigentlich auch nach Weihnachten immer so viel Reste von Kerzen? Dann schmeißt sie bloß nicht weg, denn ihr könnt daraus tolle neue Kerzen machen. Ich persönlich habe hier die, herunter gebrannten, Kerzen von meinem Adventskranz genommen.

 Was man benötigt:

  • Wachsreste
  • Kerzendocht
  • Gießform (oder auch Einmachgläser, Konservendosen, Tontöpfe usw.)
  • einen alten Topf

Als erstes wird die Gießform vorbereitet. Dazu schneidet ihr ein gutes stück Docht ab und fixiert ihn jeweils oben (mit der Nadel für den Docht) und unten durch das Loch mit einem knoten.

   

Die Wachsreste werden zunächst zerkleinert und alte Rußteile sowie die Reste des alten Dochts, müssen dabei entfernt werden. Falls ihr Kerzen vom Adventskranz nehmt, dann bitte auch daran denken den Stieldraht aus der Kerzen zu entfernen. Jetzt wird alles in einem alten Topf geschmolzen. Danach wird das noch heiße und flüssige Wachs in die vorbereitete Gießform gefüllt.

      

Anschließend alles erkalten lassen (evtl. in Kühlschrank stellen). Falls beim erkalten das Wachs einsackt, einfach etwas flüssiges Wach nach gießen. Die fertigen Kerzen aus der Form ziehen und den Docht zurecht schneiden. Fertig! Insgesamt hab ich mit den Resten zwei neue kleine Kerzen herstellen können.

                                                                    

Also meine Lieben schmeißt auf keinen Fall alte Wachsreste weg. Macht lieber schöne neue Kerzen daraus und wie ihr sehen könnt, ist das auch garnicht so schwer. Wenn ihr mehrfarbigen Wachs habt, fallen euch bestimmt auch schöne Farbkombinationen ein. Dazu einfach den Wachs in der Form nach und nach erkalten lassen. Ich weiß, meine Kerzen sind nicht perfekt geworden aber dafür sind sie selbstgemacht. 😉

LG Anna

Topflappen häkeln

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden. Heute zeige ich euch meine diesjährigen DIY Weihnachtsgeschenk für Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte. Dieses Jahr hatte ich mich dazu entschieden selbstgehäkelte Topflappen zu verschenken. Insgesamt habe ich dafür 18 Topflappen gehäkelt. Verschenkt habe ich immer jeweils zwei Stück zusammen. Wer das für nächstes Jahr auch machen möchte, sollte auf jeden fall früh genug damit anfangen. Ich hatte damit im Oktober begonnen und war erst Anfang Dezember mit allen fertig. Außerdem hatte ich mir im Vorfeld mehr Wolle bestellt, um erst einmal üben zu können. Denn ich muss zugeben, dass ich davor noch nie etwas gehäkelt habe. Aber dank dem YouTube Video von ars textura, habe ich es sehr schnell gelernt und es macht echt spaß.

    

LG und kommt gut ins neue Jahr

Eure Anna 🙂

DIY Weihnachtsstern Baumanhänger

Hallo ihr Lieben,

heute ist der zweite Advent. Das heißt, nicht mehr lange und die Weihnachtsbäume werden endlich wieder geschmückt. Oder habt ihr sie vielleicht schon aufgestellt und geschmückt? Für alle die, die noch keine Idee haben, wie der Tannenbaum geschmückt werden soll oder die üblichen Kugeln satt haben, habe ich hier noch eine schöne alternative zum selber machen.

Dazu braucht ihr:

Als erstes solltet ihr euch überlegen, in welcher Reihenfolge ihr die Perlen auf den Stern aufstecken wollt. Am besten probiert ihr dazu mehrer Varianten aus. Kleiner Tipp von mir, beginnt die Reihe am besten immer mit einer kleineren Perle. Wenn ihr euch entschieden habt, steckt die Perlen zunächst auf einer Seite auf. Ihr solltet am Ende allerdings darauf Achten, so viel Draht zu lassen, dass ihr eine Öse biegen könnt. Um die Öse zu biegen, benutzt ihr am besten die Rundzange. Hier bei ist es wichtig, dass die Öse am Ende möglichst geschlossen ist. Falls das bei den ersten Male nicht so gut klappt, einfach weiter machen. Irgendwann habt ihr den Dreh raus. Aber Achtung, die Drahtsterne gehen bei zu viel Druck, auch gerne mal Kaputt.

              

So macht ihr weiter, bis alle Seiten mit Perlen und Ösen versehen sind. Jetzt klebt ihr, auf beiden Seiten, jeweils in die Mitte (wo die Lötstelle ist) einen Strass Stein auf. Dabei solltet ihr nach Möglichkeit gucken, dass der Stein nicht zu groß ist und nur die Mitte bedeckt. Zum Schluss noch ein Nylonfaden durchziehen. Fertig! Falls ihr den Stern als Weihnachtsgeschenk verschenken wollt, könnt ihr den in ein Organzasäckchen legen.

      

Hier zeige ich euch jetzt noch ein paar Ideen, wie die Sterne noch aussehen könnten.

                       

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim nachmachen.

LG Anna 🙂

Mein bestes Rezept für Ausstechplätzchen

Hallo meine Lieben,

heute zeige ich euch mein bestes Rezept für Ausstechplätzchen. Das Rezept kenne ich seid meiner Kindheit und ich finde, dass ist das absolute beste was es gibt. Die Kekse gelingen  eigentlich immer und sind super lecker.

Zutaten für den Plätzchenteig:

  • 250g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 75g Zucker
  • 1 Pack. Vanillin-Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 1 Ei
  • 125g Butter
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  •  Kuvertüre oder anderes zum verzieren für die Plätzchen

Weitere Hilfsmittel:

  • Ausstechformen
  • eine Rührschüssel
  • Nudelholz /Teigrolle
  • Handrührgerät mit Knethaken
  • Backbleche mit Backpapier
  • Frischhaltefolie

Als erstes werden Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Anschließend alle andere Zutaten dazugeben und alles mit dem Handrührgerät zunächst vermischen. Ich knete  dann mit den Händen, bis alles zu einem glatten Teig geworden ist. Den Teig könnt ihr nun sofort verwenden oder ihn in Frischhaltefolie wickeln und erst einmal kalt stellen.

                                                               

Der Backofen sollte jetzt auf Ober-/Unterhitze 200°C oder Heißluft 180°C vorgeheizt werden.

Den Plätzchenteig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche, mit Hilfe einer Teigrolle, ausrollen und ausstechen. Den ausgestochenen Teig nun auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) legen und für etwa 10 Minuten backen. Insgesamt waren es am Ende 64 Plätzchen. Das kommt aber natürlich ganz darauf an, wie groß eure Ausstechformen sind.

        

Zum Schluss könnt ihr sie noch beliebig verzieren.

 

LG, viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Nikolaustag wünsche ich euch 🙂

Ananas Zwischenstand

Hallo Ihr lieben!

Heute ist nicht nur der erste Advent, sondern auch genau heute vor einem Jahr habe ich gepostet, wie ich eine Ananas gezüchtet habe. Diesen Anlass möchte ich nutzten, um euch den aktuellen Stand der Ananas-Pflanze, ein Jahr später, zu zeigen. Eigentlich ist, wie man sehen kann, nicht viel passiert. Außer das sie etwas gewachsen ist (Bild links vor einem Jahr u. Bild rechts aktuell). Ich werde sie wahrscheinlich noch einmal Umtopfen müssen. Ansonsten kann ich nur abwarten und hoffen, dass es nicht noch 3 Jahre dauert, bis sie eine Frucht trägt. Ich halte euch jedenfalls weiter auf dem Laufenden. Ihr werdet es nicht verpassen. 😉

 
                                                                      
Liebe Grüße und noch einen schönen ersten Advent wünsche ich euch.

Eure Anna

Mein Adventskranz 2018

Hallo Ihr,

ich habe es doch tatsächlich geschafft, dieses Jahr einen Adventskranz selber zu basteln. Die Jahre davor habe ich es ja leider nicht geschafft bzw. ich habe mich auch nicht wirklich getraut. Da ich also in so was noch total unerfahren bin, hatte ich mich dazu, in einem kleinen Blumenladen, zu einem Workshop angemeldet. Und siehe da, es hat funktioniert. Also für das erste Mal finde ich, sieht der doch richtig gut aus. Insgesamt habe ich dafür ganze zwei Stunden und viel Geduld gebraucht. Ich habe auch keinen „typischen“ Tannenkranz gemacht, sondern einen Kranz aus Moos. Genauer gesagt aus Bollenmoos oder auch Kugelmoos. Zusätzlich habe ich dann auch noch, zwei Sukkulenten (die kleinen Pflanzen) verwendet. Jetzt freue ich mich jedenfalls total darauf, Sonntag die erste Kerze anmachen zu dürfen. 🙂

                                                               

LG Anna