Hallo Sommer 2018

Hallo ihr Lieben,

Es ist Sommer. Naja also zu mindestens ab heute ganz Offiziell. Wollen wir jetzt auch mal hoffen, dass das Wetter sich jetzt auch auf Sommer einstellt. Denn das wechselnde Wetter macht echt keinen Spaß mehr. Besonders für Leute, wie mich, die bei diesem ständigen Wechsel unter Kopfschmerzen leiden. Ich hoffe jedenfalls, dass wir einen sonnigen und warmem Sommer 2018 haben werden. Das Bild mit dem Eis habe ich übrigens gewählt, da ich besonders im Sommer gerne Eis esse. 😉

LG Anna

Erdbeermarmelade selber machen

Hallo ihr Lieben.

Wie jedes Jahr, habe ich auch dieses Jahr Erdbeermarmelade selber gemacht. Ich kaufe dazu keine Erdbeeren im Supermarkt, sondern gehe sie selber auf einem Feld pflücken. Dieses Jahr habe ich 3 Kilo Erdbeeren verarbeitet und wie ich das gemacht habe zeige ich euch hier.

 

Für Marmelade braucht man:

  • 1 kg frische Erdbeeren
  • Gelierzucker (1zu1)
  • Schraubgläser
  • Einen großen Topf
  • Einmachtrichter (nicht unbedingt notwendig aber praktisch)
  • Schneebesen
  • Schöpflöffel
  • Schaumkelle (oder etwas ähnliches)

Als erstes müssen die Erdbeeren gewaschen und das Grüne abgeschnitten werden. Dann genau 1 Kilo in einen großen Topf geben. Jetzt mit einem Pürierstab alles verkleinern. Wer lieber Stückchen in der Marmelade mag, kann die Erdbeeren auch einfach nur in kleine Stückchen schneiden.

                                                               

Anschließend Gelierzucker hinzugeben und alles unter ständigen rühren aufkochen lassen und noch mindestens 4 Minuten sprudelnd weiter kochen lassen. Dabei immer weiter rühren. Falls Schaum entstanden ist diesen mit Hilfe der Schaumkelle abschöpfen.

   

Zum Schluss alles, mit Hilfe des Einmachtrichters, in Marmeladengläser füllen, luftdicht verschließen und umgedreht auf den Deckel hinstellen. Hier solltet ihr besser mit einem Küchentuch oder Topflappen arbeiten, da alles sehr heiß ist. Abkühlen lassen und genießen. 🙂

                        

Neue Marmeladengläser findet ihr, vor allem im Frühling und Sommer, in jedem gut sortieren Supermarkt. Oder ihr sammelt, so wie ich, einfach gebrauchte Gläser und fragt Freunde und Familie ob sie mit sammeln. Bitte die Gläser auf jeden Fall vor Benutzung einmal spülen und kurz vor vorher noch einmal mit kochendem Wasser ausspülen. Ihr könnt übrigens auch Gelierzucker 2zu1 oder 3zu1 nehmen. Da nimmt ihr dann einfach weniger Obst. Ich persönlich bevorzuge aber 1zu1.

Wie ihr seht ist das gar nicht schwer und selbstgemachte Marmelade ist immer ein super Geschenk. 😉 Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim selber machen.

LG Anna

Holunderblütensirup selber machen

Hallo meine Lieben.

Zum ersten mal habe ich mich getraut, Holunderblütensirup selber zu machen. Holunder wächst einfach an so viele Orten. Sogar direkt gegenüber meiner Arbeit. Irgendwie hab ich das bis jetzt immer übersehen. Die Herstellung ist auch so verdammt einfach und schmecken tut der Sirup besonders mit Wasser gemischt, einfach so verdammt gut. Eine echt super Erfrischung im Sommer.

Für den Sirup braucht man:

  • 25-30 Holunderblüten Dolden
  • 2kg Zucker
  • 2L Wasser
  • 50g Zitronensäure (bekommt man in jedem gut sortierten Supermarkt oder in der Apotheke)
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • Flaschen zum aufbewahren des Sirups

Als erstes Wasser mit Zucker aufkochen lassen. In der Zwischenzeit die Zitrone heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. Die Holunderblüten vorsichtig über ein Küchentuch ausschütteln, damit kleine Käfer und Fliegen abfallen. Bitte nicht in Wasser tauchen, da sonst der wichtige Blütenstaub verloren geht. Von den Blüten sollten jetzt die dicken Stiele abgeschnitten werden, da die Bitterstoffe enthalten und so den Sirup bitter machen. Nun die Dolen und die Zitronenscheiben in einen Topf oder einer Schüssel schichten. Die Zitronensäure eben so in den Topf  geben und den leicht abgekühlten Sirup darauf gießen.

                                                   

Jetzt das ganze 2-3 Tage zugedeckt bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Dabei alles mindestens einmal am Tag umrühren. Zum Schluss alles durch ein sehr feines Sieb, ein Mulltuch oder ein Küchentuch sieben. Dabei muss man allerdings viel Geduld mitbringen, denn bis alles durchgelaufen ist, dauert es etwas. Ich habe das Küchentuch dabei mehr mal ausgewechselt. Zuerst habe ich das Grobe herausgeschöpft und dann mit Hilfe einer Kelle den Rest, nach und nach, in das Sieb gekippt. Anschließend wird alles noch einmal kurz aufgekocht und dann in saubere und heiß ausgespülte Flaschen gefüllt. Hierbei nimmt man am besten einen Trichter zur Hilfe. Die Flaschen gut verschließen. Insgesamt sind es am Ende fast 3L Holunderblütensirup geworden.

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Der Holunderblütensirup sollte jetzt dunkel und kühl gelagert werden. Er ist jetzt bis zu einem Jahr haltbar. Oder sogar länger, wenn man einigen Berichten im Internet glauben mag. Ich habe da leider noch keine Erfahrungen mit gemacht. Sobald ihr eine Flasche angebrochen habt, sollte ihr sie auf jeden fall weiter im Kühlschrank aufbewahren. Übrigens das die Blüten im Wasserbad etwas bräunlich werden, ist vollkommen normal, ändert aber nichts an dem Geschmack.

Im Internet findet man zudem viele verschiedene Meinungen darüber, ob man den Sirup kalt oder warm ansetzten soll. Zu beiden Arten findet man auf jeden fall super viele Rezepte. Ich finde jeder sollte einfach die „Kochart“ auswählen, die ihm am meisten zusagt. Wenn es dann am Ende doch schmeckt, ist es doch im Grunde egal, wie man den Holunderblütensirup herstellt.

Also meine Lieben nichts wie raus und Holunderblüten sammeln, aber beeilt euch die Saison geht nur von Ende Mai bis Anfang Juli. Aber bitte verwechselt den Holunder nicht mit dem Zwergholunder, denn der ist giftig. Wie man die beiden Pflanzen unterscheiden kann, findet ihr ausführlich im Internet. Ich werde jedenfalls nächstes Jahr noch mal Sirup machen.

LG Anna 🙂